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Werkhof


Herzlich willkommen in der Jugendwerkstatt Werkhof

Seit 1986 arbeitet der Werkhof mit Jugendlichen, über 16 Jahre als Verein und seit 2003 als Abteilung der Wabe mbH. Der Werkhof fördert Jugendliche ab zwölf Jahren bis zum Ende der Schulpflicht nach der 10. Klasse.

Die Hilfen werden individuell gestaltet durch praxisbezogene Bildung und Angebote zur persönlichen Entwicklung. Dabei setzt der Werkhof auf praktisches, handwerkliches Arbeiten: dies gibt vielen schulmüden Jugendlichen das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zurück. Der Werkhof unterhält eine Holz- und eine Metallwerkstatt, eine Küche mit hauswirtschaftlichem Bereich sowie eine Schneiderei und einen Garten.

In der Schulersatzmaßnahme arbeiten die Werk- und Sozialpädagog/innen mit Gruppen von Heranwachsenden aus dem gesamten EN-Kreis. Hinzu kommen sozial- und erlebnispädagogische Angebote, in die die Pädagogen auch die Eltern mit einbeziehen.

Ziel ist es, die Jugendlichen erneut in das Schulsystem oder bereits in eine berufliche Beschäftigung zu integrieren. Dank seiner hohen Kompetenz in diesem Bereich wirkt der Werkhof seit 2006 als Koordinierungsstelle des vom Europäischen Sozialfonds geförderten Programms "Schulverweigerung - Die 2. Chance".

Zusätzlich beugt der Werkhof aktiv Schulmüdigkeit und -verweigerung vor. Konkret betreut er lernbehinderte Jugendliche in Zusammenarbeit mit der Pestalozzischule und bietet zusätzliche Angebote für Schulen, Jugendhilfeträger und Elterngruppen an.

Die Angebote der Jugendwerkstatt könnten ohne die Förderung des Landesjugendamtes (LWL) nicht realisiert werden.


Unsere Projekte im Überblick:



ScheMa

Werkhof statt Schule (Schulersatzmaßnahme)
Ein Projekt für schulmüde und schulverweigernde Jugendliche ab 12 Jahren zur Förderung der sozialen, schulischen oder beruflichen Integration. Die Schüler/-innen können im Werkhof ihre Schulpflicht erfüllen.


Zielgruppe
Schüler/-innen von Haupt-, Gesamt- und Förderschulen, die aus dem schulischen Lernprozess bereits ausgestiegen sind oder den Schulbesuch verweigern und einen außerschulischen Lernort benötigen.

Ziel ist die Erhöhung der Lernmotivation, Stärkung der Erfolgszuversicht und der sozialen Kompetenzen.


Was bietet ScheMa?

  • Werkpädagogische Gruppenarbeit
  • Sozialpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit
  • Berufliche Frühförderung
  • Schulische Förderung in Kleingruppen
  • Bildung von Erziehungspartnerschaften mit den Eltern
  • Vorbereitung auf den externen Hauptschulabschluss nach Kl. 9


Erstkontakt / Anmeldung
Schulsozialarbeiterinnen, Jugendämter (Kostenübernahme erforderlich) oder direkt im Werkhof.


 

Die 2. ChanceSchulverweigerung - die 2. Chance

Ein Netzwerkprojekt für schulmüde Schülerinnen und Schüler

Zielgruppe
Jugendliche ab 12 Jahren bis zum Beginn der letzten Klassenstufe, die aufgrund sozialer und individueller Probleme

  • aus dem schulischen Lernprozess auszusteigen drohen oder
  • die bereits den Schulbesuch verweigern

Ziel ist die soziale und schulische Integration.


Was bietet die 2. Chance?

Am Lernort Schule

  • Individuelle Beratung und Hilfestellung
  • Intensive Eltern- und Familienarbeit
  • Einzelfallbezogene Kooperation mit den beteiligten Schulen
  • Schulische Förderung

Am Lernort Werkhof

  • Werkpädagogische Förderung
  • Schulische Förderung durch Unterricht in Kleingruppen
  • Individuelle Beratung und Hilfestellung
  • Intensive Eltern- und Familienarbeit

 

Zukunft der Jugend

Präventionsprojekt für Förderschüler/-innen (Lernen) zur Vermeidung von Schulmüdigkeit und zur Förderung der sozialen und handwerklichen Kompetenzen.

Schüler ab der 6. Klasse der Kooperationsschule (Pestalozzischule Witten) arbeiten im Klassenverband für einige Wochen des Schuljahres unter werkpädagogischer Anleitung in den verschiedenen Werkstätten:

  • Holzwerkstatt
  • Metall- und Fahrradwerkstatt
  • Textil- und Kreativwerkstatt
  • Hauswirtschaftsbereich
  • Gartenprojekte
  • Waldprojekte

Für die Jahrgangsstufen 9 und 10 wird das Kompetenzfeststellungsverfahren hamet 2 angeboten.


 

Werken am Nachmittag

Ein werkpädagogisches Nachmittagsangebot für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren zur Förderung der handwerklichen Fähigkeiten und der sozialen Integration.

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, Integrations- und Entwicklungsprobleme haben und die in der Schule durch Verweigerungshaltungen und Schulmüdigkeit auffallen. Ziel ist die Erhöhung der Lernmotivation, Stärkung der Erfolgszuversicht und der sozialen Kompetenzen in Verbindung mit einer sinnvollen Freizeitgestaltung.

Was bietet Werken am Nachmittag?

  • Werkpädagogische Gruppenarbeit
  • Sozialpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit
  • Hausaufgabenbetreuung bei Bedarf
  • Individuelle Beratung und Hilfestellung

Erstkontakt / Anmeldung
Die Teilnehmer/-innen können bei den oben genannten Auffälligkeiten von Bezirkssozialarbeiter/-innen, Lehrkräften, Beratungsstellen, Eltern usw. vorgeschlagen werden. Die Zustimmung zur Teilnahme und die Kostenübernahme erfolgt durch das örtliche Jugendamt.

Zeiten
Montag, Dienstag und Donnerstag: 14:00 bis 16:30 Uhr

 

Zusatzangebote

hamet 2
Der hamet 2 ist ein Testverfahren, das die handlungsbezogenen Anteile beruflicher Basiskompetenzen erfasst und fördert.

Der Werkhof führt diesen Test seit 2005 in seinen Räumen in Witten-Heven durch. Besonders Schulen buchen ihn gern für ihre Abschlussklassen, so dass sowohl Lehrer/-innen als auch die Schüler/-innen selbst einen Überblick über ihre berufsbezogenen Kompetenzen bekommen.

Beispielsweise hat der Werkhof im Oktober 2011 siebzig Schüler/-innen der Overbergschule Witten zu Gast gehabt und mit ihnen erfolgreich den Test durchgeführt.

Der Flyer zum hamet kann im Downloadbereich abgerufen werden.

SELB
Screeningverfahren zur Erhebung der Lernausgangslage für den berufswahlvorbereitenden Unterricht.

FuN Berufs- und Lebensplanung
FuN ist ein Kursangebot zur Stärkung von Eltern und Jugendlichen in der Beruffindungsphase.

 



Die Schüler und Schülerinnen des Werkhof ernähren sich gesund!

Im Werkhof gibt es jetzt verschiedene Mahlzeiten mit dem Siegel „optiMIX®“.

optiMIX® bedeutet „Optimierte Mischkost“. Es ist ein vom Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung entwickeltes Konzept für eine gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Die Ernährung nach der Optimierten Mischkost stellt sicher, dass Kinder und Jugendliche alle Nährstoffe bekommen, die sie für ihr Wachstum und ihre Entwicklung benötigen.

 

Gefördert von: